Dez 23 2010

Die Urnengrab Kosten sind regional unterschiedlich

Die Beerdigungs- und Urnengrab-Kosten sind in den letzten Jahren sehr gestiegen. Aus Pietät und einem Pflichtgefühl dem Verstorbenen gegenüber geben viele Angehörige mehr Geld aus, als sie eigentlich geplant hatten.

Die Beerdigungskosten sind in den letzten Jahren unaufhörlich gestiegen. Grund dafür sind die höheren Gebühren, welche Städte, Kommunen und die Kirche für Grabstellen verlangen, aber auch die Bestatter greifen immer tiefer in die Tasche von Angehörigen. Darüber hinaus hat die Demografie zur Folge, dass es immer mehr Menschen gibt, die Bevölkerung wächst auch in Europa, nicht nur in den Schwellenländern Indien oder China. Der Platz, welchen die Menschen zum Leben benötigen und sich teilen, wird demzufolge ebenso kleiner wie der Platz zum Sterben. Üblich war in unseren Breiten die Erdbestattung, bei der der Tote, gebettet in einem Sarg, in die Erde gelassen wurde. Für derartige Gräber benötigt man viel Platz, und durch die höheren Kosten, welche die Friedhofsverwaltungen nunmehr verlangen, denken manche Angehörige, die nicht so viel Geld haben, darüber nach, wie sie eine angemessene, jedoch auch preiswerte Bestattung erreichen können. Alternativen zur Erdbestattung sind eine Seebestattung, eine Anonymbestattung sowie eine Urnenbestattung. Die ersten beiden Möglichkeiten sind relativ jung und ziehen keinerlei Kosten für eine Grabstelle oder die Grabpflege nach sich. Die Angehörigen haben somit keine Arbeit und keinen finanziellen Aufwand, jedoch auch keinen Ort zum Trauern. Bei einer Urnenbestattung wird die Asche des Verstorbenen in einer Urne gesammelt. Diese wird dann in die Erde gelassen. Der Vorteil dieser Art von Bestattung liegt in den geringeren Urnengrab-Kosten. Die Grabstelle ist wesentlich kleiner, darum ist sie preiswerte als Erdgräber. Darüber hinaus ist es meistens möglich, mehrere Personen in einem Grab zu bestatten. In einem Doppelgrab für Erdbestattung dürfen in der Regel zwei weitere Urnen beigesetzt werden, in einem Einzelgrab eine weitere Urne.

Die Urnengrab-Kosten müssen in der Regel unmittelbar nach dem Kauf der Grabstelle für die gesamte Liegezeit in einem Betrag bezahlt werden. Diese beträgt abhängig von der Art der Grabstelle (Familiengrab oder Reihengrab) zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre. Familiengräber können in den meisten Städten und Gemeinden verlängert werden, Reihengräber nicht.

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